Leistungen Alle Leistungen → Preise & Pakete Entdecken Referenzen Blog Über uns Kontakt

Imagefilm-Kosten ehrlich aufgeschlüsselt

„Wir bräuchten mal einen Imagefilm.“ Drei Worte. Mehr Kontext bekommen wir oft nicht. Und dann kommt die Folgefrage, die eigentlich die erste sein sollte: Was darf das kosten?

Das Problem: Die meisten Angebote, die Unternehmen bekommen, sind Blackboxes. Eine Zahl. Kein Kontext. Keine Erklärung, warum ein Drehtag bei Agentur A halb so viel kostet wie bei Agentur B. Dabei ist genau diese Transparenz das Einzige, das dir hilft, ein gutes Briefing zu schreiben — und am Ende ein Video zu bekommen, das wirklich funktioniert.

Deshalb schlüsseln wir das hier auf. Nicht als Preisliste, sondern als ehrlicher Blick auf das, was hinter einem Imagefilm steckt.

Konzept und Vorbereitung: Der unsichtbare Block

Bevor eine Kamera aufgebaut wird, steckt schon erhebliche Arbeit drin. Konzeption bedeutet: Welche Botschaft soll das Video transportieren? Welche Szenen brauchen wir dafür? Wer spricht, wer ist zu sehen, welche Locations kommen infrage?

Das ist keine Arbeit, die in zwei Stunden erledigt ist. Ein gutes Konzept — eines, das nicht nur schön aussieht, sondern die richtige Zielgruppe anspricht und eine klare Aussage hat — kostet Zeit. Konzeptionsarbeit schlägt sich im Angebot meist als eigener Posten nieder. Wenn nicht, ist sie irgendwo versteckt — oder sie fehlt.

Zur Vorbereitung gehört auch: Location-Scouting, Absprachen mit Personen die im Video zu sehen sind, technische Planung (Licht, Ton, Kamera-Setup). Je komplexer der Dreh, desto länger diese Phase. Ein einfacher Ein-Tages-Dreh in einem Büro braucht weniger Vorlauf als eine Produktion mit mehreren Locations oder externen Testimonials.

Was kostet die Konzeptionsphase?

Das lässt sich pauschal nicht sagen — und wenn jemand eine pauschale Zahl nennt ohne dein Projekt zu kennen, solltest du skeptisch sein. Was wir sagen können: In unseren Projekten ist die Konzeptionsphase oft der Posten, der bei günstigen Angeboten komplett fehlt. Das rächt sich spätestens am Drehtag, wenn alle stehen und keiner weiß, was als nächstes kommt.

Der Drehtag: Wo das Geld sichtbar wird

Ein Drehtag ist kein Drehtag. Das klingt seltsam, stimmt aber. Der Unterschied zwischen einem Solo-Kameramann und einer kleinen Crew mit Kamera, Ton, Licht und Regie ist enorm — nicht nur im Ergebnis, sondern auch im Preis.

Wovon hängt das ab?

  • Crew-Größe: Ein Kameramann arbeitet schnell und günstig. Zwei Kameras, ein Tontechniker, ein Lichtassistent — das ist eine andere Dimension. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, je nach Projekt.
  • Equipment: Professionelles Kamera-Equipment, Lichtsetzung, Stabilizer, Drohne — alles was die Bildqualität hebt, kostet. Und gutes Licht ist oft der Unterschied zwischen einem Video das professionell wirkt und einem das es nicht tut.
  • Anzahl der Drehtage: Manche Imagefilme sind an einem Tag gedreht. Andere brauchen zwei, drei Tage, mehrere Locations, Interviews mit verschiedenen Personen. Das multipliziert die Kosten entsprechend.

Wir arbeiten bei Outreel je nach Projektgröße mit unterschiedlichen Crew-Setups. Für einen kompakten Imagefilm für einen Mittelständler kann ein gut geplanter Drehtag reichen. Für eine Produktion wie die, die wir für Phantasialand oder ähnliche Projekte umgesetzt haben, sieht das anders aus.

Postproduktion: Der längste Teil, den niemand sieht

Der Dreh ist vorbei. Das Material liegt vor. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit — und die dauert länger als die meisten denken.

Schnitt ist nicht nur „das Beste zusammenkleben“. Es geht um Erzählfluss, Timing, Rhythmus. Darum, welche Szene nach welcher kommt und warum. Dann kommt Color Grading — die Farbkorrektur und -gestaltung, die einem Video seinen Look gibt. Dann Sound-Design: Musik, Atmo, eventuell Voice-Over. Dann Untertitel, eventuell Grafiken oder Einblendungen.

Jede dieser Phasen braucht Zeit. Und dann kommen Feedback-Runden. Eine ist Standard. Zwei sind normal. Mehr als drei deutet meistens auf ein unklares Briefing hin — das ist dann kein Postpro-Problem, sondern ein Konzeptproblem.

Die Imagefilm Kosten Aufschlüsselung die du von einer seriösen Agentur bekommst, sollte Schnitt, Color Grading und Sound als eigene oder zumindest ausgewiesene Positionen enthalten. Wenn alles unter „Video“ zusammengefasst ist, weißt du nicht, wofür du zahlst.

Musik, Sprecher, Lizenzen: Die kleinen Posten, die sich summieren

Ein Imagefilm braucht Musik. Fast immer. Und Musik kostet — entweder als lizenzierte Bibliotheksmusik oder als Individual-Komposition. Wer hier spart und auf YouTube-Freemium zurückgreift, riskiert Copyright-Probleme und vor allem: schlechten Sound.

Wenn ein Voice-Over geplant ist, kommt ein professioneller Sprecher dazu. Das ist kein Luxus, sondern Qualität. Ein schlechter Sprecher zerstört auch das beste Bild.

Diese Posten tauchen in günstigen Angeboten oft nicht auf. Sie sind trotzdem da — irgendwo. Entweder zahlt die Agentur sie aus der eigenen Marge (und kürzt dafür woanders), oder du bezahlst sie nachher separat. Lieber vorher fragen.

Wie lange dauert das alles?

Von Briefing bis Finalcut rechnen wir bei einem klassischen Imagefilm mit drei bis acht Wochen. Das klingt viel. Ist es aber nicht, wenn man sich anschaut, was in dieser Zeit passiert: Konzept entwickeln, abstimmen, Location klären, Dreh vorbereiten, drehen, schneiden, Feedback einarbeiten, abnehmen.

Projekte die in einer Woche fertig sein sollen, sind möglich — aber dann muss jede Phase komprimiert werden. Das geht meistens auf Kosten der Konzeptionstiefe oder der Feedback-Runden. Wer Zeit gibt, bekommt bessere Videos. Das ist keine Entschuldigung, sondern Realität.

Was ist ein realistisches Budget für einen Imagefilm?

Das hängt von zu vielen Variablen ab, um eine seriöse Zahl ohne Briefing zu nennen. Was wir sagen können: Wenn ein Angebot deutlich unter dem liegt, was du oben gelesen hast — also keine Konzeptionsarbeit, kein professioneller Schnitt, keine ausgewiesene Postpro — dann ist irgendetwas nicht drin, was drin sein sollte. Das merkt man spätestens am Ergebnis.

Wenn du verstehst, was die einzelnen Phasen kosten und warum, kannst du Angebote vergleichen. Nicht nur nach Preis, sondern nach Leistung. Das ist der eigentliche Wert dieser Aufschlüsselung.

Bei Outreel arbeiten wir mit transparenten Angeboten: Jede Phase ist ausgewiesen, jede Kostenstelle erklärbar. Nicht weil wir müssen — sondern weil wir glauben, dass ein Kunde der versteht wofür er zahlt, am Ende auch ein besseres Video bekommt.

Was es bei uns kostet

Unsere Preise stehen offen auf der Preisseite — Reel-Schnitt ab 250 € pro Stück (ab 10 Stück 150 €), Content-Retainer ab 1.900 € im Monat, Profi-Drehtag mit acht Reels ab 2.490 €. Keine „auf Anfrage"-Spielchen: Du siehst vorher, ob das Budget passt. Wenn es passt, dauert ein Erstgespräch 15 Minuten.

Bereit für professionellen Video-Content?

Lass uns gemeinsam deine Social Media Strategie entwickeln.

Jetzt anfragen
Kostenloses Erstgespräch buchen