Falsches Format = unscharfes Video, abgeschnittene Logos und weniger Reichweite. Damit dein Content auf jeder Plattform gestochen scharf läuft, haben wir als Reel-Agentur aus Köln alle aktuellen Specs für 2026 in einem Guide zusammengefasst — Seitenverhältnis, Auflösung, maximale Länge, Dateiformat und die wichtigen Safe-Zones. Zum Nachschlagen und Speichern.

Die schnelle Übersicht: alle Plattformen auf einen Blick

Plattform / Format Seitenverhältnis Auflösung Max. Länge* Datei
Instagram Reels 9:16 1080 × 1920 3 Min (90 s ideal) MP4 (H.264)
TikTok 9:16 1080 × 1920 10 Min (Upload bis 60) MP4 (H.264)
YouTube Shorts 9:16 1080 × 1920 3 Min MP4 (H.264)
Instagram Feed 4:5 (oder 1:1) 1080 × 1350 60 Min MP4 (H.264)
Instagram / FB Stories 9:16 1080 × 1920 60 s pro Karte MP4 (H.264)
YouTube (Querformat) 16:9 1920 × 1080 (bis 4K) 12 Std MP4 (H.264)
LinkedIn 1:1, 16:9 oder 9:16 1080 × 1080 / 1920 × 1080 30–90 s ideal (max 10 Min) MP4 (H.264)
Facebook Feed 4:5 oder 1:1 1080 × 1350 / 1080 × 1080 241 Min MP4 (H.264)

* Maximale technische Länge. Für Reichweite gilt fast überall: kürzer schlägt länger. Unsere Empfehlung für die meisten Reels: 15–30 Sekunden.

Der wichtigste Trick: ein Master-Video für alles

Du musst nicht für jede Plattform neu exportieren. Produziere ein vertikales Master in 1080 × 1920 (9:16), MP4 mit H.264-Codec, 30 fps, 8–12 Mbit/s Bitrate — das läuft nativ auf Reels, TikTok, Shorts und Stories. Für Feed (4:5) und LinkedIn/YouTube (Querformat) schneidest du daraus gezielt zu. So bleibt die Qualität maximal und der Aufwand minimal.

Safe-Zones: damit nichts abgeschnitten wird

Jede Plattform legt eigene Buttons, Captions und Profil-Elemente über dein Video. Wer Text, Logo oder Gesichter zu weit an den Rand setzt, riskiert, dass sie verdeckt werden. Die Faustregel für plattformübergreifende Reels:

  • Oben ~250 px (14 %) freihalten — hier sitzen Profilname und Status-Leiste.
  • Unten ~340–400 px (20 %) freihalten — Caption, Sound-Titel, Buttons (Like, Teilen, CTA).
  • Sichere Mitte: Halte alle wichtigen Inhalte (Text-Overlays, Logos, Call-to-Action) in der zentralen Zone von rund 900 × 1400 px — die liegt bei allen Plattformen frei.
Reels Safe-Zone Vorlage 1080 x 1920 — kostenloses Overlay-Template für Premiere Pro, CapCut und DaVinci Resolve

⬇ Safe-Zone-Vorlage kostenlos herunterladen (PNG, 1080 × 1920)

So nutzt du sie: Lege das transparente PNG in Premiere Pro, CapCut oder DaVinci Resolve auf eine obere Videospur. Platziere Text, Logo und Call-to-Action nur im freien mittleren Bereich, nicht unter den markierten UI-Zonen (Buttons, Caption, Profil). Vor dem Export die Overlay-Spur einfach ausblenden — fertig.

Plattform für Plattform — die Details

Instagram Reels

9:16, 1080 × 1920. Technisch bis 3 Minuten, aber 90 Sekunden sind das zuverlässige Maximum für volle Reichweite — und kürzer performt meist besser. Cover-Bild bewusst wählen, denn es erscheint auch im Profil-Grid (dort als 4:5 zugeschnitten).

TikTok

9:16, 1080 × 1920. In-App-Aufnahme bis 10 Minuten, Upload bis 60 Minuten — für organische Reichweite trotzdem kurz halten. Hook in den ersten 1–2 Sekunden ist hier alles.

YouTube Shorts

9:16, 1080 × 1920, bis 3 Minuten. Alles Vertikale unter 3 Min landet automatisch im Shorts-Feed. Untertitel lohnen sich besonders, da viele stumm scrollen.

Instagram Feed & Stories

Feed-Video idealerweise 4:5 (1080 × 1350) — nimmt im Feed am meisten Platz ein. Stories vertikal 9:16, 1080 × 1920, je Karte bis 60 Sekunden.

LinkedIn

Quadratisch (1080 × 1080) oder Querformat (1920 × 1080) funktionieren im Feed am besten; vertikal geht auch. Ideale Länge für B2B: 30–90 Sekunden. Untertitel sind Pflicht — der Großteil läuft ohne Ton.

YouTube (Querformat)

16:9, 1920 × 1080 (gern bis 4K für Zukunftssicherheit). Das klassische Format für Imagefilme, Cases und längere Stories.

Häufige Fehler, die Reichweite kosten

  • Querformat hochladen, wo Hochformat gefragt ist — schwarze Balken killen die Performance.
  • Text in der Safe-Zone-Tabuzone — wird von Buttons verdeckt.
  • Zu starke Komprimierung beim Export — unter 8 Mbit/s wird 1080p matschig.
  • Kein Cover/Thumbnail gesetzt — der Algorithmus und das Auge entscheiden in Millisekunden.
  • Keine Untertitel — die Mehrheit schaut ohne Ton.

Häufige Fragen (FAQ)

Welches Format ist das beste für Instagram Reels?

9:16 im Hochformat, Auflösung 1080 × 1920 Pixel, als MP4 mit H.264-Codec. Das ist gleichzeitig das Standardformat für TikTok und YouTube Shorts.

Wie lang darf ein Reel 2026 sein?

Instagram Reels erlauben bis zu 3 Minuten, für maximale Reichweite gelten aber 90 Sekunden als zuverlässige Obergrenze. In der Praxis performen 15–30 Sekunden am besten.

Welche Auflösung soll ich beim Export wählen?

Für vertikale Videos 1080 × 1920, für Querformat 1920 × 1080 — jeweils MP4 (H.264), 30 fps und 8–12 Mbit/s Bitrate. Damit bist du auf allen großen Plattformen abgedeckt.

Kann ich dasselbe Video überall hochladen?

Ein 9:16-Master (1080 × 1920) läuft nativ auf Reels, TikTok, Shorts und Stories. Für Instagram-Feed (4:5) und LinkedIn/YouTube (Querformat) solltest du gezielt zuschneiden statt skalieren.


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